Projekte

 

Blue Nodules - Breakthrough Solutions for the Sustainable Harvesting and Processing of Deep Sea Polymetallic Nodules

Europa Urheberrecht: Blue Nodules

Das von der EU im Rahmen von „Horizon 2020” geförderten Forschungsprojekts „Blue Nodules“ beschäftigt sich mit dem Thema Tiefseebergbau. 14 internationale Partner aus Industrie, Wissenschaft und dem Dienstleistungssektor entwickeln ein neues, automatisiertes und technologisch nachhaltiges Abbau-System für die Gewinnung von polymetallischen Knollen, auch Manganknollen genannt. Das System beinhaltet neben dem Abbau-Kollektor auch eine in-situ Aufbereitung, den vertikalen Transport über 5000 m und die Offshore-Aufbereitung. Dabei sollen die Auswirkungen auf das Ökosystem so minimal wie möglich gehalten werden.

Das AMR entwickelt in Blue Nodules in erster Linie einen Sedimentabscheider, der die Manganknollen vom Sediment trennt. Das geschieht gleich nach dem Abbau auf dem Meeresboden und das abgeschieden Sediment verbleibt dort. Weitere Forschungsfelder im Projekt sind die Zerkleinerung der Manganknollen unter Wasser und die Entwässerung auf dem Versorgungsschiff.

Ansprechpartnerin: Jutta Lennartz M.Sc. RWTH

Partner: Royal IHC, DeRegt, Continental, DEME, IHC MTI, Universitat Politècnica de Catalunya, Aarhus University, NTNU, RWTH Aachen, NIOZ, GSR, Seascape Consultans ltd, Bureau Veritas, Uniresearch

http://www.blue-nodules.eu

 

CO2MIN - CO2 - Capturing durch mineralische Rohstoffe - Erzeugung marktfähiger Produkte bei gleichzeitiger Sequestrierung von CO2 der Zementindustrie

Gruppe Urheberrecht: AMR

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme zur stofflichen Nutzung von CO2 geförderte Projekt „CO2MIN“ mit einem interdisziplinären Konsortium aus Wissenschaftlern der RWTH Aachen, von HeidelbergCement, Green Minerals und IASS Potsdam, beschäftigt sich mit dem CO2-Capturing durch mineralische Rohstoffe. Hierbei wird durch eine Reaktion im Autoklaven CO2 chemisch stabil in mineralischen Rohstoffen und Reststoffen gebunden, mit dem Ziel, die dabei hergestellten Produkte einer Anwendung als Substitut in der Zementindustrie zuzuführen.

Das Lehr- und Forschungsgebiet Aufbereitung mineralischer Rohstoffe (AMR) der RWTH Aachen sucht nach Wegen, die in den hergestellten Produkten vorhandenen Silikate, Karbonate und amorphes SiO2 voneinander zu trennen. Hierzu sollen unterschiedliche Verfahren, wie die Flotation, untersucht werden, um die feinkörnigen Produkte zu separieren.

Ansprechpartner: Dario Kremer M.Sc. RWTH